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11 Ergebnisse für "TechTalk".



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TechnologyMountains kumuliert den Netzwerkgedanken in Entwicklungs- und Verbundprojekten. Dies eröffnet Unternehmen aus der Region direkten Zugang zu aktuellen Hochtechnologiethemen. Dabei bringt TechnologyMountains Unternehmen und Forschungsinstitute zusammen, die dann gemeinsam im Verbund an den Lösungen arbeiten.


Post: TechTalk informiert über die Einführung eines erfolgreichen Innovationsmanagements in Unternehmen

Villingen-Schwenningen. Innovative Unternehmen sind erfolgreiche Unternehmen. Aber wie macht man aus Ideen erfolgsversprechende Projekte, und wie setzt man den Innovationsprozess im Unternehmen am besten um? Darüber referierte jetzt Dr. Markus Mann, Gründer des Deutschen Technologiedienstes, in den Räumen von Precision Motors Deutsche Minebea (PMDM) im Industriegebiet Herdenen im Rahmen der TechTalk-Reihe von TechnologyMountains. Nachdem es in einem ersten Termin Informationen zu Techniken der Ideengewinnung und dem Überwinden erster Hürden im Unternehmen – Stichwort „das haben wir schon immer so gemacht, warum sollten wir etwas ändern?“ – gegeben hatte, stand nun die weitere Umsetzung bis hin zur Markteinführung im Fokus. Bis eine neue Idee am Markt ankommt, ist ein weiter Weg zurückzulegen, zeigte der Referent auf. Von 100 gestarteten Projekten, wenn also aus einer Idee ein tatsächliches Vorhaben geworden ist, würden nur 57 technisch hinreichend gut gelöst werden können, zeigten langfristige statistische Untersuchungen. Nur 31 Projekte schaffen es im Schnitt bis zur Marktreife, nur 12 würden sich als wirtschaftlich erfolgreich durchsetzen. „Es ist also ratsam, einen steten Fluss an Ideen zu produzieren, denn am Ende hat nur eines von zehn Projekten Erfolg“ so Mann. Nicht zuletzt um die Kosten im Griff zu behalten, sei es wichtig, das Controlling branchenspezifisch auszurichten und sich über die Ziele im Klaren zu sein. Geht es darum, schnell etwas Neues zu entwickeln, sollen Funktionalbereiche miteinander verbunden werden, soll die Komplexität der Prozesse minimiert werden oder gibt es auch andere Ziele, etwa einen Imagegewinn durch ein besonders trendiges Produkt? Immer wieder entwickelten sich lebhafte Diskussionen, und es wurde deutlich, dass Innovationen nicht von alleine passieren, sondern hart erarbeitet werden müssen. Absolut entscheidend für den Innovations-Erfolg sei die Unternehmenskultur: „Vorschläge müssen wirklich gewünscht sein, Mitarbeiter aller Ebenen eingebunden werden und ein situationsbezogenes Organisations- und Führungsmanagement installiert sein“, so Mann. Den Wortmeldungen der zahlreichen Seminarbesucher war zu entnehmen, dass bei vielen hiesigen Unternehmen bereits Innovationsmanager installiert sind und auch institutionalisiert an Innovationen gearbeitet wird – es aber in anderen Betrieben durchaus Luft nach oben gibt. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit der Vortragsfolien bei Daniela Jardot, TechnologyMountains e.V., Tel: 07721/922-121, E-Mail: jardot(at)technologymountains.de.


Post: TechTalk Innovation "Die sechs Phasen des Innovationsmanagements - Phasen 1+2"

28.04.2014 TechTalk Innovation "Die sechs Phasen des Innovationsmanagements - Phasen 1+2" Villingen-Schwenningen, 30.04.2014 – Ein Unternehmen muss heute innovativ sein. Warum ist das so? Und wie sind echte Innovationen zu erreichen? Darüber referierte am Montag Dr. Markus Mann vom Deutschen Technologiedienst in den Räumen von Precision Motors Deutsche Minebea (PMDM) im Industriegebiet Herdenen im Rahmen der TechTalk-Reihe von TechnologyMountains. Mann berät mit seinem 15-köpfigen Team zahlreiche Unternehmen, und aus dieser Erfahrung heraus hatte er einen wichtigen Rat für die Besucher: „Denken Sie Ihre Innovation vom Kunden aus. Am Ende des Innovationsprozesses brauchen Sie nämlich jemanden, der das Produkt gut findet, gebrauchen kann und dafür zahlt.“ Es nutze nichts, ein technologisches Wunderwerk zu ersinnen, für das es keine Abnehmer gibt. Schnell wurde an diesem Abend deutlich, dass Innovationen nicht von alleine passieren, sondern hart erarbeitet werden müssen. „Innovationsmanagement ist zwar nur ein Schlagwort, aber dennoch ein brisantes Thema. Es gilt, im eigenen Unternehmen die Innovationskraft zu stärken, um Umsatzverluste und Verluste an Marktanteilen zu vermeiden“ sagte Mann. Dabei allerdings müsse die Unternehmenskultur bedacht werden. Wer auf eine vorsichtige Geschäftsführung treffe, die Risiken vermeiden will, müsse entsprechend behutsam vorgehen. Insgesamt untergliedert Mann einen Innovationsprozess in sechs Phasen, am Montag ging es um die beiden Startaufgaben: Die notwendigen Analysen und die Ideengewinnung. Gerade die Analyse des Ist-Zustandes und die Position des Unternehmens seien wichtig, denn: Wer nicht weiß, wo er steht, wird kaum den Weg finden, wo er hinwill. Zum Thema Ideenfindung stellte der Experte eine Vielzahl von Strategien vor. Sein Fazit: Brainstorming ist out, Mindmapping, die Sechs-Hüte-Methode, semantische Intuition oder ein Bottom-up-Ansatz sind in. Doch die Ideenfindung innerhalb des eigenen Unternehmens stellt nur eine Möglichkeit dar. Sehr erfolgsversprechend sei es, das Kundenfeedback auszuwerten und mit den Nutzern der Produkte ins Gespräch zu kommen. „Die Daten, die man mit einem guten Beschwerdemanagement erhaben kann, sind fast unbezahlbar,“ berichtete Mann. Die weiteren Schritte eines erfolgreichen Innovationsmanagements werden am 3. Juli und am 13. Oktober (je 17 Uhr bei PMDM) erläutert. Da ein Skript der ersten Veranstaltung verfügbar ist, lohnt sich der Besuch auch für jene, die die erste Veranstaltung verpasst haben. Weitere Informationen erhalten Sie bei Daniela Jardot, TechnologyMountains e.V., Tel: 07721-922-121, E-Mail: jardot(at)technologymountains.de. Die Anmeldung für die beiden weiteren Termine ist jetzt schon möglich!


Post: TechTalk Future informiert darüber, wie mächtige Trend den IT-Markt verändern

Villingen-Schwenningen, 17.07.2014 - Gute Geschäftsmodelle sind recht einfach zu erkennen: Wenn am Ende des Jahres eine schwarze Zahl steht, möglichst dick, fuktioniert die Idee. Doch was heute Gewinn abwirft, kann sehr schnell durch neue Trends gefährdet sein, warnte Berthold Müssig jetzt während seines Vortrags vor Unternehmerinnen und Unternehmern der Region. Müssig analysiert für die Future Management Group künftige Trends und referierte darüber auf Einladung der IHK-Technologieoffensive TechnologyMountains im IHK-Gebäude: „Die Zukunft kann natürlich niemand voraussehen. Aber man kann Entwicklungen beobachten, Trends erkennen und sich stetig umsehen, an welchen neuen Technologien geforscht wird,“ so der Experte. Vor allem neue Entwicklungen in der IT-Technologie können Geschäftsmodellen, die jahrelang bestens funktioniert haben, binnen kürzester Zeit vor Probleme stellen. Der Referent sensibilisierte die Zuhörer, sich nicht in Sicherheit zu wiegen, auch wenn die eigene Branche vermeintlich weig weit weg von IT-Einflüssen zu sein scheint. Er nannte als Beispiel das 3-D-Drucken, mit dem schon heute viele Spritzgießverfahren ersetzt werden können. Gleichzeitig stehe der 4-D-Druck gewissermaßen vor der Tür: „Da bekommen Sie ein relativ kompaktes Paket geliefert, drücken auf einen Knopf, und dann entwickelt sich daraus eine Sitzgarnitur“ kündigte Müssig den staunenden Zuhörern an. Generell gelte das, was der legendäre General Electric-Chef Jack Walch schon vor einigen Jahrzehnten festgestellt hat: „Wenn die Änderungsrate außerhalb des Unternehmens größer ist als innerhalb Ihres Unternehmens, dann ist das ende Ende schon vorgezeichnet.“ Denn Veränderungen, neue Technologien und innovative Verfahren gab es schon immer, der Wechsel aber vollziehe sich immer schneller, radikaler und unausweichlicher. Dies, so der Referent, sei eine Folge des beliebten Ansatzes der „big data analytics“: „Aus extrem großen Datenbeständen werden mit Methoden, die letztlich auf kriminaltechnische Verfahren zurückzuführen sind, Erkenntnisse ausgefiltert“. Diese Erkenntnisse, in Geschäftsmodelle umgewandelt, besitzen das Potenzial für weitreichende Umwälzungen. Müssig machte aber auch deutlich, dass Veränderungen und neue Technologien, so bedrohlich sie erscheinen mögen, immer auch Chancen für das eigene Unternehen beinhalten würden: „Da muss man sehen und nach Möglichkeiten suchen, einen aufkommenden Trend früh zu nutzen.“ Das sei heutzutage ein wesentlicher Teil des Unternehmertums.   Weitere Informationen erhalten Sie bei Daniela Jardot, TechnologyMountains e.V., Tel: 07721-922-121, E-Mail: jardot(at)technologymountains.de.


Post: TechTalk Future informiert über Bezahlmöglichkeiten der Zukunft

Villingen-Schwenningen, 24.09.2014 – Die Art, wie wir in Zukunft bezahlen, wird sich dramatisch verändern - mit immensen Auswirkungen bis auf die lokale Ebene. Wie digitales Geld Wertschöpfungsketten verändert, darüber informierte Bernd Hinrichs von der Future Management Group im Rahmen der FutureTalk-Reihe der IHK-Innovationsoffensive TechnologyMountains.   Der Referent machte deutlich, dass der Bezahlvorgang in der virtuellen Welt im Gegensatz zur Zahlung mit Bargeld digitale Spuren hinterlässt. Wer in den Online-Shops der großen Anbieter oder regionaler Händler mit Kreditkarte oder einen Zahlungsdienstleister mit Käuferschutz einkauft, kann sich „Big Data“ praktisch nicht entziehen. Motto: Kunden, die diese Hose gekauft haben, haben auch dies und dieses und jenes gekauft.   In Zukunft werde sich das virtuelle Bezahlen auch im täglichen Leben und bei Kleinstbeträgen durchsetzen, sagte der Analyst: Apple hat auf dem iPhone 6 die Handybezahlfunktion installiert und mit den drei größten globalen Kreditkartenunternehmen vereinbart, bis Ende 2015 deren Akzeptanzstellen komplett mit entsprechenden Terminals auszustatten. „Das heißt, dass Sie bald praktisch überall mit ihrem Smartphone werden bezahlen können.“ Und es bedeutet, dass der regionale Handel, die Gastronomie und weitere Akzeptanzstellen auch in der Region zeitnah eine neue Technologie einzuführen haben.   Die „mobile wallet“ genannte Handy-Geldbörse werde sicher sehr bequem, doch Hinrichs machte deutlich: „Digitales Bezahlen erlaubt die Analyse jeglichen Konsumverhaltens.“ Der gläserne Konsument rückt also näher, dafür werde „Big Data“ sorgen. Nebeneffekt: Traditionelle Banken dürften in der Abwicklung des Zahlungsverkehrs immer weiter zurückgedrängt werden. Und Technologieunternehmen eine immer wichtigere Rolle in Märkten spielen, in denen sie bislang kaum tätig sind.   Beim Bäcker mit dem Handy bezahlen und später beim Surfen im Internet Angebote für die Lieferung von Croissants erhalten – das wird noch die geringste Auswirkung der neuen Technologie sein. Was aber angeboten wird, das entscheiden die Big-Data-Player und sie werden sich die Auswahl der Angebote von den Herstellern bezahlen lassen. Das hat Auswirkungen auch für jeden Betrieb hierzulande, vor allem wenn er für Endkunden produziert.   Da es Hinrichs verstand, die Zuhörer mit vielen konkreten Beispielen zu informieren, entstand eine ausgesprochen lebhafte Diskussion, welche Auswirkungen für regionale Unternehmen zu erwarten sind und wie am besten darauf zu reagieren wäre. Thomas Wolf, Geschäftsführer des Veranstalters TechnologyMountains: „Die aktuellen Umbrüche sind ausgesprochen tiefgreifend, bieten aber auch Chancen für hiesige Unternehmen.“ So hatte Hinrichs das Beispiel eines auf Nudelgerichte spezialisierten Imbisses in Berlin vorgestellt, bei dem das Bezahlen mit Handy bereits angeboten wird. Das Konzept lockt junge, trendige Early-Movers an und ist erfolgreich.   Weitere Informationen erhalten Sie bei Daniela Jardot, TechnologyMountains e.V., Tel: 07721-922-121, E-Mail: jardot(at)technologymountains.de.


Post: TechTalk informiert über Möglichkeiten im Bereich Industrie 4.0

Villingen-Schwenningen, 02.03.2015 – Das Schlagwort „Industrie 4.0“ ist in aller Munde – aber was genau steckt dahinter? Interessante Antworten zum Thema gab es während der Informationsveranstaltung des Technologieverbundes TechnologyMountains, zu dem zahlreiche Unternehmensvertreter am Montag in die Räume der IHK strömten. „Während des Innovationsforums Smarte Systeme in Donaueschingen wurde bündig festgestellt: Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert,“ führte TM-Geschäftsführer Thomas Wolf in das Thema ein.“ Dieser Tatsache müsse sich die heimische Industrie besser früher als später stellen“, forderte Wolf. Die digitale Entwicklung werde auch vor der Fabrik nicht Halt machen, erläuterten die Referenten Dr. Reinhold Walz und Christian Fritz (Gewatec GmbH, Wehingen). Das heißt nun nicht, dass morgen nur noch Roboter durch die Produktionshallen flitzen und Computer alles bestimmen – „aber der Weg führt hin zur smart factory“, so Dr. Walz. „Industrie 4.0 ist eine Idee, kein fertiges Produkt“ betonte Fritz, dass es sich um eine evolutionäre Entwicklung handelt und nicht um eine Revolution: Der Weg zur smarten Fabrik werde in kleinen Schritten gegangen: „Das ist Prozessoptimierung, wie wir alle es bereits seit Jahrzehnten betreiben.“ Neu und unter dem griffigen Slogan Industrie 4.0 zusammengefasst sei die zunehmende Intelligenz der Maschinen, deren Vernetzung untereinander sowie mit Internet und zentraler Steuerung. Die Referenten sprechen von so genannten „cyberphysischen Systemen aus Sensoren und Aktoren, die miteinander kommunizieren und selber entscheiden.“ Das heißt dass bestehende Technologien wie Prozessoren, Schaltkreise, Protokolle, Sensoren, Kameras etc. genutzt und Mehrwert über Kommunikation und Vernetzung generiert wird. Walz und Fritz nannten konkrete Umsetzungsbeispiele für Elemente von Industrie 4.0, wie sie mittelständische Unternehmen in der Region umsetzen. Dazu zählt etwa die automatische Lagerbuchung am Schichtende: Ohne weiteres Zutun eines Mitarbeiters wird verarbeitet, wieviele Teile produziert wurden, wo sie sich befinden, wieveil Rohmaterial eingesetzt wurde und ob man gegebenenfalls neues Rohmaterial bestellen muss. Dieser Lieferabruf kann ebenfalls online automatisch programmiert werden, ebenso wie Kunden ihrerseits Abrufe bereits online tätigen. „Bosch zum Beispiel liefert jede Nacht aktualisierte Abrufzahlen an viele Kunden“ berichtete Walz. Andere Beispiele für Elemente der Industrie 4.0 zeigten, dass intelligente Maschinen Material automatisch aus dem Lager anfordern, durch Prüfzyklen automatisierte Werkzeugkorrekturen bis hin zum manuellen Werkzeugwechsel machbar sind, oder durch Verbindung zur Produktnummer immer das richtige CNC-Programm und das richtige Werkzeug an die einzelne Maschine geliefert wird. In der sehr engagiert geführten Diskussion mit vielen Praktikern aus den Betrieben wurde deutlich, dass einstweilen lediglich überschaubare Abläufe automatisiert werden, sich durch die steigende Zahl einzelner smarter Anwendungen ein immer smarteres Gesamtsystem entwickelt. „Unsere klare Aussage ist daher: Fangen Sie rechtzeitig an, in Industrie 4.0 einzusteigen, da man sonst Gefahr läuft, den Anschluss zu verpassen,“ so Walz. Es dauere ein Jahr, bis einzelne Umsetzungen wirklich durchgängig in der Praxis gelebt werden, „und in einem Jahr ist die Entwicklung schon wieder extrem weiter, denn das Tempo der Digitalisierung nimmt rasend zu.“ Bei der Frage nach den möglichen Effizienzgewinnen bereits durch einzelne smarte Anwendungen waren sich Referenten und Praktiker einig: Mit dem heutigen Stand der Industrie 4.0 seien Produktivitätssteigerungen von bis zu 20% die Regel – Tendenz stark steigend. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit der Vortragsfolien bei Daniela Jardot, TechnologyMountains e.V., Tel: 07721/922-121, E-Mail: jardot(at)technologymountains.de.


Post: Industrie 4.0 - Vision und Wirklichkeit

Unter dem Thema "Industrie 4.0 - Vision und Wirklichkeit" veranstalteten TechnologyMountains e. V. und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen mit dem Systemhaus ComputerKomlett SteinhilberSchwehr GmbH einen TechTalk mit Hausmesse.   Über 60 Vertreter aus mittelständischen Unternehmen trafen und informierten sich in Rottweil über die neuesten Entwicklungen in Sachen digitale Transformation, industrielle Vernetzung sowie Internet of Things (IoT). Zu den Ausstellern im Foyer zählten die abas Software AG, die Unternehmensberatung alltrotec GmbH und Breitenbach Software Engineering GmbH.   Die Veranstaltung zeigte praxisnah, wie produzierende KMUs mit fortschrittlichen Technologien und Lösungen den eigenen Weg zum Industrie 4.0-Unternehmen finden. ComputerKomplett, die BASS GmbH & Co. KG und die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg zeigten hierzu konkrete Lösungsansätze auf.   Gastredner Martin Zeller, Geschäftsführer der BASS GmbH & Co. KG, gab in seiner Keynote einen tiefen Einblick in das hochgradig vernetzte Unternehmen und die digitale Produktion. Er betonte besonders, dass es sich bei Industrie 4.0 um eine „Evolution in technischer Hinsicht und eine Revolution bei den Geschäftsprozessen und -modellen“ handelt. Die „Veredelung von Produkten und Leistungen ist nicht disruptiv. Disruptiv bzw. revolutionär ist die Neugestaltung von Geschäftsmodellen und der kompletten Ausrichtung dieser Geschäftsmodelle am Wert und Service“.   Rudolf Mietzner von der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg informierte über Hilfestellungen und Fördermöglichkeiten für Unternehmen aus Baden-Württemberg zum Thema Industrie 4.0 und IoT.   Im Anschluss an die Vorträge erfolgte eine exklusive Besichtigung des noch nicht eröffneten thyssenkrupp Testturms.


Post: TechnologyMountains-Mitgliederversammlung: Netzwerk mit hoher Anziehungskraft

„Unser Verein TechnologyMountains kann auf eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.“ Dieses Fazit zog jetzt der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Stallforth während der Mitgliederversammlung der branchenübergreifenden IHK-Technologieoffensive TechnologyMountains im Aesculapium in Tuttlingen. Zum Jahresende 2013 hatte der Verein die Zahl der Mitgliedsunternehmen auf 76 im Verhältnis zum Vorjahr fast verdoppelt. „Aktuell sind wir bereits bei 99 Mitgliedern“, berichteten die Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf von anhaltendem Zulauf. Das Netzwerk besitze hohe Anziehungskraft, weil es als das Innovationscluster der Region den Mitgliedern greifbare Vorteile bringe, so Stallforth. Insbesondere die Innovationsforen seien überregional erfolgreich: Das Forum Mikrotechnologie unter Federführung der MicroMountains Applications AG, das Forum Kunststofftechnik in der Verantwortung des Kunststoff-Instituts Südwest sowie das Medizintechnikforum der MedicalMountains AG seien als echte Leuchtturm-Veranstaltungen anerkannt. Seminare, Expertenkreise, die TechTalks sowie Entwicklungs- und Verbundprojekte werden ebenso wie gemeinsame Messeauftritte von den Mitgliedern stark nachgefragt. Als besonderen Erfolg nannte Stallforth die Initiative der Mitgliedsorganisation MedicalMountains zur Medizinprodukteverordnung, mit der Verbesserungen im Gesetzestext erreicht werden konnten. „Es gab nicht viele Organisationen, die so viel Gehör bei der Politik in Deutschland, aber auch europaweit, gefunden haben.“ Als wichtige Zukunftsaufgabe nannten Vorstand und Geschäftsführung, die Mitgliederbasis weiter zu verbreitern. Bis 2015 soll TechnologyMountains auf mindestens 120 Unternehmen gewachsen sein. Die weitere, auch internationale Vernetzung, werde einen weiteren zentralen Punkt des Handelns bilden. Mit Projekten wie dem Regio-Link in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen University (HFU) und der Berliner Charité oder der Partnerschaft mit der finnischen Region Oulu sei man auf gutem Weg. Zusätzliche Projekte sind in Vorbereitung, und um auch international noch stärker wahrgenommen zu werden, strebt TechnologyMountains die Cluster-Auszeichnung in Silber an. Schon heute zählt die Technologieoffensive zu den wenigen Clustern im Land, die vom Bundeswirtschaftsministerium als Excellenz-Initiative ausgezeichnet worden ist. Insgesamt sieht Stallforth TechnologyMountains auf gutem Weg: „Wir sind in den vergangenen zwei Jahren richtig durchgestartet.“ Das sahen auch die Mitglieder so, denn alle Regularien wie etwa der Wirtschaftsplan fanden einstimmige Befürwortung. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Mitglieder ausgiebig die Gelegenheit, das individuelle Netzwerk zu erweitern und Kontakte auch branchenübergreifend zu knüpfen.