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12 Ergebnisse für "Innovationsforen".


Post: Die Gemeinschaft macht’s: TechnologyMountains ist „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen

Berlin, 7. Juni 2016. Mit dem Technologieverbund ,,TechnologyMountains", einer Initiative der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg gehört die Technologieoffensive zu den 100 glücklichen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Unter dem Motto „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ liefert das Projekt eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie gemeinschaftliches Handeln innovative Lösungen für Herausforderungen von morgen bieten kann. Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zukunftsweisende Ideen, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen.   Unter rund 1.000 Bewerbungen wurde TechnologyMountains von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen gute Ideen. Nur jede zweite mittelständische Firma leistet sich in Deutschland jedoch eine eigene Forschungsabteilung. Wie es im Verbund gelingen kann, Entwicklungen voranzutreiben, zeigt ,,TechnologyMountains": Der Verein initiiert branchenübergreifende Kooperationen zwischen Industriepartnern aus Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechnik und Automotive. Innovationsforen bringen die Unternehmen beispielsweise mit Wissenschaftsexpeften an einen Tisch. Gemeinsam loten sie die Chancen neuer Technologietrends aus und entwickeln Konzepte für zukunftsweisende Produkte und Verfahren. Ankündigung: Die Preisverleihung findet statt am: 15.07.2016 bei der Veranstaltung „Entscheider treffen sich“ von 11:30 bis 18:45 Uhr im Kraftwerk Rottweil, Neckartal 68, 78628 Rottweil. Informationen und Programm unter www.entscheider-treffen-sich.de


Post: Mitgliederversammlung 2015 TechnologyMountains e.V.

Die Erfolgsstory der Innovationsoffensive TechnologyMountains e.V. geht weiter: Während der Mitgliederversammlung des Vereins legten Vorstand Dr. Harald Stallforth und die Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf am Freitag eine neuerliche Rekordbilanz vor. Der größte Erfolg datiert zwar nicht in das Berichtsjahr, die Bekanntgabe sorgte aber dennoch für viel Anerkennung der Versammlungsteilnehmer: In einem aufwändigen Audit-Verfahren hat TechnologyMountains im Juni das Qualitätslabel „Cluster Exzellenz“ des Landes Baden-Württemberg erhalten. Das Label, initiiert vom Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft, umfasst 34 Indikatoren, anhand derer die verschiedenen Aspekte erfolgreichen Cluster- bzw. Netzwerkmanagements gemessen werden können. Untersucht werden dabei die Strukturen, Prozesse, Aktivitäten und Strategien von regionalen Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerken. TechnologyMountains erhielt 143 von 150 möglichen Punkten und hat damit ein absolutes Spitzenergebnis realisiert. Gleichzeitig trägt TechnologyMountains damit das Gold-Label der europäischen Plattform ESCA. Diese Abkürzung steht für „European Secretariat for Cluster Analysis“, und es geht darum, „Weltklasse-Cluster“ innernhalb der EU zu bilden, zu fördern und weiterzuentwickeln. Stallforth berichtete, dass es „EU-weit derzeit lediglich 51 Gold-Cluster, davon 11 in der Bundesrepblik, gibt.“ Und ein herausragendes nun in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die gute Arbeit und vor allem Zusammenarbeit innerhalb des Clusters erklärt den immensen Zulauf: Derzeit umfasst TechnologyMountains 161 Mitglieder. „Allein in 2015 haben wir 62 neue Mitglieder gewonnen“ erläuterten Glienke und Wolf. Seit dem Relaunch in 2012 gelang damit die Verdreifachung der Mitgliederzahl. Als Alleinstellungsmerkmal und wichtiges Angebot identifizierten die TM-Verantwortlichen die Verbundprojekte, bei denen Unternehmen branchenübergreifend in wichtigen Technologiefeldern zusammenabeiten. Beispielhaft wurden Projekte, die bei den Mitgliedsorganisationen MedicalMountains (CleanMed) und dem Kunststoffinstitut Südwest (Medimold) genannt. „Projekte dieser Qualität führen zu konkreten Lösungen, Verfahren oder Produkten, die die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und der Region sichern“ unterstrich IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. Glienke und Wolf stellten fest, dass vermehrt Unternehmen aus der Schweiz und Österreich die Mitgliedschaft beantragen, sich in den Projekten einbringen und an den Innovationsforen teilnehmen: „Diese Internationalisierung werden wir nicht zuletzt durch die Gold-Zertifizierung ausbauen,“ kündigte die Geschäftsführung an. Das betrifft die ohnehin bereits enge Zusammenarbeit mit dem Medizin-IT-Cluster in Oulu (Finnland), aber auch Kooperationen in weiteren Ländern werden angestrebt. Angesichts des hohen Mitgliederwachstums und der erfolgreichen Innovationsforen wurde das Berichtsjahr 2014 mit einem finanziellen Gewinn abgeschlossen. Geplant war angesichts der Aufbauphase eine Entnahme aus den Rücklagen, doch dies wurde nicht notwendig. Auch für das laufende Geschäftsjahr sowie 2016 habe man sehr vorsichtig kalkuliert, erläuterte Glienke die Zahlen, „so dass im Plan zwar jeweils ein kleines Minus steht, wir aber derzeit auf Kurs sind, positive Zahlen zu erreichen.“ Reibungslos und ohne jede Gegenstimme verliefen die Neuwahlen. Dr. Harald Stallforth bekleidet für weitere zwei Jahre das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Der ehemalige Vorstand der Aesculap AG kündigte an, die Vernetzung der Unternehmen untereinander und mit Forschungseinrichtungen weiter zu intensivieren: „Vernetzung ermöglicht den Unternehmen, Ziele zu erreichen, die alleine unerreichbar wären, und sie führt zu wesentlich besserer Qualität der Ergebnisse.“ In ihren Vorstandsämtern wurden bestätigt: Dr. Rupert Kubon (Oberbürgermeister Villingen-Schwenngen, stv. Vorstandsvorsitzender), Thomas Albiez (Hauptgeschäftsführer der IHK, Schatzmeister), Dr. Frank Obergfell (Geschäftsführer Kundo xT, St. Georgen), Eduard Steidle (Geschäftführer Micromed GmbH, Wurmlingen), Prof. Dr. Rolf Schofer (Rektor HFU Furtwangen) und Prof. Dr. Roland Zengerle (Institutsleiter Hahn-Schickardt-Gesellschaft, Freiburg). Thomas Burger, Chef der Unternehmensgruppe Burger (Schonach) und einer der engagiertesten Wegbereiter der Idee TechnologyMountains, kandidierte nicht mehr für das Amt. Für ihn rückte Prof. Dr. Holger Reinecke nach. Der ehemalige Leiter des Mikroinstituts in Villingen-Schwenningen ist jetzt Geschäftsführer der Schölly Fiberoptic GmbH in Denzlingen.


Post: Mitgliederversammlung von TechnologyMountains am 9. Juni 2016

Seine beeindruckende Entwicklung der vergangenen zwei Jahre hat der Technologieverbund TechnologyMountains bei der Mitgliederversammlung am 9. Juni 2016 dargelegt. Der kleine Saal in der Stadthalle Tuttlingen war bis auf den letzten Platz besetzt, als der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Stallforth, die Geschäftsführerin Yvonne Glienke und Geschäftsführer Thomas Wolf ihren Bericht für das Jahr 2015/2016 vorlegten und dabei ihr 200. Mitglied willkommen hießen. „Man muss in Deutschland lange suchen, bis man ein Netzwerk mit einer derartigen Mitgliederzahl findet“, sagte Stallforth und überreichte Daniel See, Vice President Research & Development bei der Henke-Sass, Wolf GmbH in Tuttlingen, die Mitgliedsurkunde.   Doch nicht nur die steigende Mitgliederzahl war Anlass zur Freude bei der Versammlung. Auch der „gefühlt 500 Seiten starke Pressespiegel“ spiegele die große Aktivität des Vereins wieder: Darunter beispielsweise vier Innovationsforen, 50 TechTalks mit insgesamt 1500 Teilnehmern, Exkursionen zum fachlichen Austausch und untereinander Kennenlernen, die Mountains-Tour „Mitglieder besuchen Mitglieder“, Messestände auf der MedTec und Moulding Expo, beide in Stuttgart, der Fakuma in Friedrichshafen und der Medica in Düsseldorf, 37 Seminare mit 600 Teilnehmern und zahlreiche Verbundprojekte und Arbeitskreise. „Da wird echtes Wissen ausgetauscht und Dinge erarbeitet, die vorher nicht da waren“, betonte Stallforth.   Das Alleinstellungsmerkmal des Technologieverbundes, so führte Wolf weiter aus, sei die interdisziplinäre Aufstellung von Medizintechnik, Metall-, Kunststoff- und Wertstoffverarbeitung und Mikrotechnologie: „So finden wir Antworten, technologische Konvergenz ist die Stärke von TechnologyMountains.“ Ein neues Angebot für die Mitglieder ist der ImpressDay, ein Fachpressetag für die Medizintechnik, bei dem Mitgliedsunternehmen ihre Erfolgsgeschichten als Aushängeschild des Clusters platzieren können.   Glienke informierte die Mitglieder über das Forschungsvorhaben CoHMed Connected Health in MedicalMountains, mit dem Neuentwicklungen zusammen mit der Hochschule Furtwangen/VS-Schwenningen vorangetrieben und gefördert werden. Bei dem Aktionsprogramm „100 Orte für Industrie 4.0“, mit dem das Land Baden-Württemberg innovative Lösungen für die Digitalisierung in der Industrie auszeichnet, gehören alle Gewinner aus der Region zu den Mitgliedern von TechnologyMountains. Die Geschäftsführerin sprach außerdem über die Internationalisierung des Technologieverbundes, insbesondere zwischen Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz. Neuartige Produkte und Marktpotentiale biete aber auch die Kooperation zum finnischen Cluster Oulu.


Post: „Goldene Zeiten“ setzen sich fort: TechnologyMountains erneut ausgezeichnet

Nach umfangreichen Zertifizierungsprozessen darf die Technologieoffensive TechnologyMountains e.V. für weitere drei Jahre das „Cluster Management Excellence Label Gold“ der Europäischen Union und die Auszeichnung „Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg“ tragen – für den Technologieverbund bedeuten die Auszeichnungen weitaus mehr als nur schicke Emblems auf dem Briefkopf. Der Verein TechnologyMountains ist eine Initiative der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und organisiert branchenübergreifende Kooperationen zwischen Industriepartnern aus Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechnik und Automotive. Innovationsforen beispielsweise bringen die Unternehmen mit Wissenschaftsexperten an einen Tisch. Gemeinsam loten sie die Chancen neuer Technologietrends aus und entwickeln Konzepte für zukunftsweisende Produkte und Verfahren. Aktuell zählt TechnologyMountains mehr als 220 Mitglieder. 2015 hatte sich TechnologyMountains erstmals erfolgreich um die „Goldmedaille“ unter den europäischen Clusterinitiativen beworben. Im Zuge des Verfahrens werden die Anwärter von der European Cluster Excellence Initiative auf Herz und Nieren geprüft. Rund 34 verschiedene Indikatoren, unter anderem zu Struktur, Wirtschaftlichkeit, Strategie und Kommunikation, fließen in die Bewertung ein. Um das Qualitätsniveau zu halten, erfolgt alle drei Jahre eine neuerliche Bestandsaufnahme – nicht zu Teilbereichen, sondern von Grund auf.  „Die Prüfer sind zwar nur ein Tag im Haus gewesen“, erinnern die TechnologyMountains-Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf, „die Vorbereitungen dafür hatten sich aber über viele Wochen hingezogen“. Der Aufwand für Geschäftsführung und Mitarbeiter hat sich ausgezahlt: Das Gold-Label ist ohne Wenn und Aber erneut zugesprochen worden. TechnologyMountains zählt damit zum erlesenen Kreis der zehn „goldenen“ Cluster in Deutschland und 80 in ganz Europa. Parallel dazu ist das Verfahren um das Label „Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg“ abgeschlossen worden: 143 von 150 möglichen Wertungspunkten bedeuten ein nahezu perfektes Ergebnis. Die Auszeichnungen sind sowohl von der Innen- als auch Außenwirkung her von Bedeutung. „Zum einen können unsere Mitgliedern sicher sein, dass bei TechnologyMountains richtig und zielführend gearbeitet wird“, sagt Thomas Wolf. „Zum anderen ermöglicht das Label ein gewisses Maß an Vergleichbarkeit innerhalb der Clusterlandschaft: Wir sind zertifiziert und haben dadurch auch einen Beleg für unseren hohen Anspruch.“  


Post: TechnologyMountains-Mitgliederversammlung: Netzwerk mit hoher Anziehungskraft

„Unser Verein TechnologyMountains kann auf eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.“ Dieses Fazit zog jetzt der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Stallforth während der Mitgliederversammlung der branchenübergreifenden IHK-Technologieoffensive TechnologyMountains im Aesculapium in Tuttlingen. Zum Jahresende 2013 hatte der Verein die Zahl der Mitgliedsunternehmen auf 76 im Verhältnis zum Vorjahr fast verdoppelt. „Aktuell sind wir bereits bei 99 Mitgliedern“, berichteten die Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf von anhaltendem Zulauf. Das Netzwerk besitze hohe Anziehungskraft, weil es als das Innovationscluster der Region den Mitgliedern greifbare Vorteile bringe, so Stallforth. Insbesondere die Innovationsforen seien überregional erfolgreich: Das Forum Mikrotechnologie unter Federführung der MicroMountains Applications AG, das Forum Kunststofftechnik in der Verantwortung des Kunststoff-Instituts Südwest sowie das Medizintechnikforum der MedicalMountains AG seien als echte Leuchtturm-Veranstaltungen anerkannt. Seminare, Expertenkreise, die TechTalks sowie Entwicklungs- und Verbundprojekte werden ebenso wie gemeinsame Messeauftritte von den Mitgliedern stark nachgefragt. Als besonderen Erfolg nannte Stallforth die Initiative der Mitgliedsorganisation MedicalMountains zur Medizinprodukteverordnung, mit der Verbesserungen im Gesetzestext erreicht werden konnten. „Es gab nicht viele Organisationen, die so viel Gehör bei der Politik in Deutschland, aber auch europaweit, gefunden haben.“ Als wichtige Zukunftsaufgabe nannten Vorstand und Geschäftsführung, die Mitgliederbasis weiter zu verbreitern. Bis 2015 soll TechnologyMountains auf mindestens 120 Unternehmen gewachsen sein. Die weitere, auch internationale Vernetzung, werde einen weiteren zentralen Punkt des Handelns bilden. Mit Projekten wie dem Regio-Link in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen University (HFU) und der Berliner Charité oder der Partnerschaft mit der finnischen Region Oulu sei man auf gutem Weg. Zusätzliche Projekte sind in Vorbereitung, und um auch international noch stärker wahrgenommen zu werden, strebt TechnologyMountains die Cluster-Auszeichnung in Silber an. Schon heute zählt die Technologieoffensive zu den wenigen Clustern im Land, die vom Bundeswirtschaftsministerium als Excellenz-Initiative ausgezeichnet worden ist. Insgesamt sieht Stallforth TechnologyMountains auf gutem Weg: „Wir sind in den vergangenen zwei Jahren richtig durchgestartet.“ Das sahen auch die Mitglieder so, denn alle Regularien wie etwa der Wirtschaftsplan fanden einstimmige Befürwortung. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Mitglieder ausgiebig die Gelegenheit, das individuelle Netzwerk zu erweitern und Kontakte auch branchenübergreifend zu knüpfen.


Post: TechnologyMountains ist „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank AG prämierten im Rahmen der Veranstaltung „Entscheider-treffen-sich“ im Kraftwerk Rottweil den Technologieverbund Technology Mountains als ausgezeichnetes Beispiel für den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns. Der Technologieverbund Technology Mountains ist Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Zum Thema „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ liefert das Projekt eine Antwort auf die Frage, wie Unternehmen verschiedener Technik-Zweige gemeinsam Fortschritt forcieren können. Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen gute Ideen. Wie es im Verbund gelingen kann, Entwicklungen voranzutreiben, zeigt „TechnologyMountains“: Der Verein initiiert branchenübergreifende Kooperationen zwischen Industriepartnern aus Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechnik und Automotive. Innovationsforen bringen die Unternehmen beispielsweise mit Wissenschaftsexperten an einen Tisch. Gemeinsam loten sie die Chancen neuer Technologietrends aus und entwickeln Konzepte für zukunftsweisende Produkte und Verfahren. Thomas Wolf, Geschäftsführer von TechnologyMountains: „Wir sind stolz, ein ‚Ausgezeichneter Ort‘ im Land der Ideen zu sein, und freuen uns, mit unserem Projekt den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns herausstellen zu können. Es ist ein Signal von außen, was uns bestätigt, dass wir genau das Richtige tun“. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank AG zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs Ideen und Projekte aus, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und dadurch zur Bewältigung gegenwärtiger oder künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. „Die Welt rückt immer enger zusammen. Das heißt gleichzeitig auch: Wir sind alle Nachbarn. Deshalb betrifft das diesjährige Wettbewerbsthema auch uns alle. Denn es geht um Engagement und damit um die Gemeinschaft als Erfolgsmodell“, begründete Axel Hepelmann von der Deutschen Bank das diesjährige Wettbewerbsthema. Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte den Technologieverbund gemeinsam mit einem fünfköpfigen Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen aus. Axel Hepelmann überreichte den Geschäftsführern, Yvonne Glienke und Thomas Wolf, die die Auszeichnung als und betonte: „TechnologyMountains zeigt, wie eine ganze Region gleich in mehreren Bereichen vom gemeinschaftlichen Austausch und Know-how ihrer Experten profitieren kann und wie hier im Südwesten Deutschlands die Innovationskraft gestärkt und weiter ausgebaut wird.“


Post: Innovation und Technologieführerschaft: Kunststoff-Institut Südwest auf Wachstumskurs

Das Kunststoff-Institut Südwest (KISW) befindet sich als Technologieförderer vor Ort auf stetem Wachstumskurs. Mit der Bestellung des bisherigen Institutsleiters Siegfried Kaiser zum Geschäftsführer setzen die Träger ein klares Zeichen, die Einrichtung noch unmittelbarer auf die Belange der regionalen Unternehmen hin auszurichten.   Das KISW war 2011 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid sowie 19 Unternehmen aus der Region gegründet worden. Als Katalysator wirkte der stark steigende Bedarf an fachlicher Beratung sowie an Aus- und Weiterbildung der hiesigen Unternehmen, die durch den Aufwand wegen der großen räumlichen Entfernung zunehmend belastet waren. Die Lösung, das KISW als Tochter-Institut und mit Hilfe der Expertise der Kunststoffspezialisten aus Lüdenscheid vor Ort zu platzieren, wurde dabei ohne einen Cent öffentlicher Fördermittel von der IHK und der hiesigen Wirtschaft umgesetzt.   „Schon während der Gründung ist das Ziel definiert worden, dass das Kunststoff-Institut Südwest auf die regionalen Belange hin ausgerichtet, mit regionalem Mitarbeiterstamm ausgestattet und auf Sicht eigenständig werden sollte“ verdeutlicht Kaiser nach vier Jahren Aufbauarbeit. Diese Eigenständigkeit ist nun mit der Geschäftsführung vor Ort organisatorisch sauber umgesetzt. „An der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Kollegen in Lüdenscheid ändert sich natürlich nichts“ unterstreicht Kaiser. Das Leistungsspektrum beider Häuser steht den Unternehmen uneingeschränkt zur Verfügung.   Die regionalen Schwerpunkte des KISW zeichnen sich bereits deutlich ab und werden weiter ausgefeilt: Präzisions-, Medizin- und Hybridtechnik spiegeln die hiesigen industriellen Schwerpunkte wider. Unterdessen wird das Technikum mit Labor, Prüf-, Anlagen- und Maschinenequipment stetig weiter ausgebaut, weswegen das KISW mittelfristig neue Räumlichkeiten sucht. „Diese Erweiterungsrunde bekommen wir noch am aktuellen Standort im Technologiepark hin“, so Kaiser, doch in den kommenden Jahren wird ein Umzug unumgänglich werden – zumal der Businessplan bis 2020 den Aufbau auf 20 wissenschaftliche Mitarbeiter vorsieht.   Workshops zu den relevanten Themen der Branche, Innovationsforen, die Vernetzung innerhalb der Clusterorganisation TechnologyMountains und natürlich ein exakt an den Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichtetes Seminar- und Weiterbildungsprogramm bilden den Kern der weiteren Strategie. „Die Bedeutung der Kunststofftechnologie als Querschnittsanwendung in praktisch allen Branchen wird weiter an Bedeutung gewinnen. Der Erfolg des KISW zeigt, dass die Unternehmen der Region auf Innovation und Technologieführerschaft setzen“, sieht IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez das Institut als wichtigen Baustein der industriellen Stärke hierzulande.


Post: TechnologyMountains mit Rekordbilanz

Die Erfolgsstory des Unternehmenverbunds TechnologyMountains e.V. geht weiter: Während der Hauptversammlung des Vereins legten Vorstand Dr. Harald Stallforth und die Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf in der Stadthalle Tuttlingen eine neuerliche Rekordbilanz vor. Der größte Erfolg datiert zwar nicht in das Berichtsjahr, die Bekanntgabe sorgte aber dennoch für viel Anerkennung der Versammlungsteilnehmer: In einem aufwändigen Audit-Verfahren hat TechnologyMountains im Juni das Qualitätslabel „Cluster Exzellenz“ des Landes Baden-Württemberg erhalten. Das Label, initiiert vom Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft, umfasst 34 Indikatoren, anhand derer die verschiedenen Aspekte erfolgreichen Cluster- bzw. Netzwerkmanagements gemessen werden. Untersucht werden dabei Strukturen, Prozesse, Aktivitäten und Strategien von regionalen Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerken. TechnologyMountains erhielt 143 von 150 möglichen Punkten und hat damit ein absolutes Spitzenergebnis realisiert. Gleichzeitig trägt TechnologyMountains das Gold-Label des European Secretariat for Cluster Analysis. Es geht darum, „Weltklasse-Cluster“ innerhalb der EU zu bilden, zu fördern und weiterzuentwickeln. Stallforth berichtete, dass es „EU-weit derzeit lediglich 51 Gold-Cluster gibt, davon elf in der Bundesrepublik“. Und ein herausragendes sei nun in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die gute Arbeit und vor allem die intensive Zusammenarbeit innerhalb des Clusters erklärt den immensen Zulauf: Derzeit umfasst TechnologyMountains 163 Mitglieder. „Allein in diesem Jahr haben wir 62 neue Mitglieder gewonnen“, erläuterten Yvonne Glienke und Thomas Wolf. Seit dem Relaunch in 2012 gelang damit die Verdreifachung der Mitgliederzahl. Als Alleinstellungsmerkmal identifizierten die TM-Verantwortlichen die Verbundprojekte, bei denen Unternehmen branchenübergreifend in wichtigen Technologiefeldern zusammenarbeiten. Beispielhaft wurden Projekte, die bei den Mitgliedsorganisationen MedicalMountains (CleanMed) und dem Kunststoffinstitut Südwest (Medimold) genannt. „Projekte dieser Qualität führen zu konkreten Lösungen, Verfahren oder Produkten, die die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und der Region sichern“, unterstrich IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. Glienke und Wolf stellten zudem fest, dass vermehrt Unternehmen aus der Schweiz und Österreich die Mitgliedschaft beantragen, sich in den Projekten einbringen und an den Innovationsforen teilnehmen: „Diese Internationalisierung werden wir nicht zuletzt durch die Gold-Zertifizierung ausbauen“, kündigte die Geschäftsführung an. Das betrifft die ohnehin bereits enge Zusammenarbeit mit dem Medizin-IT-Cluster in Oulu (Finnland), aber auch Kooperationen in weiteren Ländern werden angestrebt. Reibungslos und ohne jede Gegenstimme verliefen die Neuwahlen. Dr. Harald Stallforth bekleidet für weitere zwei Jahre das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Der ehemalige Vorstand der Aesculap AG kündigte an, die Vernetzung der Unternehmen untereinander und mit Forschungseinrichtungen weiter zu intensivieren. In ihren Vorstandsämtern wurden bestätigt: Dr. Rupert Kubon (Oberbürgermeister Villingen-Schwenningen, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Thomas Albiez (Hauptgeschäftsführer der IHK, Schatzmeister), Dr. Frank Obergfell (Geschäftsführer Kundo xT), Eduard Steidle (Geschäftsführer Micromed GmbH), Prof. Dr. Rolf Schofer (Rektor Hochschule Furtwangen University) und Prof. Dr. Roland Zengerle (Institutsleiter Hahn-Schickard-Gesellschaft) und Prof. Dr. Holger Reinecke (Geschäftsführer Schölly Fiberoptic GmbH).


Post: Rückblick: Innovationsforums „Smart Plastics –Kunststoffverarbeitung von Übermorgen“

Die Zukunftsaussichten der kunststoffverarbeitenden Betriebe in der Region sind gut – sie müssen aber neue Entwicklungen früh erkennen und rechtzeitig neue Technologien umsetzen. Dies wurde während des Innovationsforums „Smart Plastics – Kunststoffverarbeitung von Übermorgen“ deutlich. Das Kunststoff Institut Südwest (KISW) hatte in Zusammenarbeit mit der Clusterorganisation TechnologyMountains Experten versammelt, um mit Vorträgen und im Dialog aufkommende Entwicklungen zu benennen und praktikable Antworten zu formulieren. „Produkte und Lösungen aus Kunststoff unterliegen wie andere Werkstoffe dem Trend zur Miniaturisierung, sie müssen zunehmend Elektronik integrieren und neue Funktionen abdecken“ benannte KISW-Geschäftsführer Siegfried Kaiser zentrale Anforderungen. Dr. Harald Stallforth, Vorstand der TechnologyMountains, betonte die hohe Fertigungstiefe bei den hiesigen Unternehmen, so dass die Sicherung der Hochtechnologie auf vielen Ebenen stattfinden müsse. Dies alles sei in vernetzten Strukturen wesentlich aussichtsreicher anzugehen als alleine. Stallforth verwies auf die weiteren Innovationsforen zur Mikrotechnologie und smarten Systemen, Medizintechnik und zur Zerspanung: „Hier werden umfassend Antworten auf Zukunftsfragen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erarbeitet.“ Die Anforderungen, die auf die Unternehmen zukommen, umriss Wolfram Hofschulte, Vice President IMS Gear in Donaueschingen. Ausgangspunkt sei die Frage, „wer eigentlich die Technologietrends von morgen definiert?“ Hier sieht Hofschule eher die amerikanischen Giganten wie Google, Amazon oder Apple am Zug und weniger die heutigen Hauptkunden aus Stuttgart, München oder Wolfsburg. Zugespitzt formuliert bedeute dies: „Werden die heutigen Hersteller zu deren verlängerter Werkbank?“ Sicher sei aber, das leichte, mikroporöse Strukturen, elektrisch leitende, Wärme abführende, Energie absorbierende, gleichzeitig hochfeste und flexible oder selbstheilende Kunststoffe in Zukunft dominieren werden. „Und das alles bei drastisch verkürzten Entwicklungszeiten und für die Grosserie gleichermaßen wie bei minimalen Losgrößen“ legte Hofschulte nach. Das alles sei nur interdisziplinär zu lösen und mit einer gewandelten Einstellung. Hofschulte: „Früher haben die Großen die Kleinen gefressen, heute die Schnellen die Langsamen, und morgen gewinnen die Flexiblen gegen die Starren.“ Dr. Oliver Grönlund, Leiter der Entwicklung bei B- Braun in Melsungen, der Muttergesellschaft der Aesculap AG, zeigte auf, wie das Unternehmen diese Trends aufnimmt und umsetzt. Kunststoffe würden auch in der Medizintechnik immer weitere Verbreitung finden, bei steigenden Anforderungen an die Eigenschaften, etwa verbesserte antimikrobielle Oberflächen. Neue Werkstoffe für aggressive Medikamente, zum Beispiel in der Krebstherapie, bildeten einen weiteren Schwerpunkt. Und: „Die Robotik wird definitiv ein großes Thema in der Pflege.“ Dafür bedürfe es kontaktierter Kunststoffe mit Sensorik, sagte Grönlund. Bei einer Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen tauschten sich die annähernd 100 Experten über die Zukunftsfragen hinaus auch zwei Tage lang zu den aktuellen technischen Herausforderungen aus. Die Themen reichten von der optimalen Werkzeugkorrektur, Maschinendesign über Lasersintern bis hin zu additiven Verfahren im Werkzeug- und Formenbau. Fazit von Siegfried Kaiser: „Kunststoffprodukte wandeln sich mit rasender Geschwindigkeit vom bloßen Spritzgussteil hin zu absoluten High-Tech-Anwendungen. Diese Entwicklungen muss man aufmerksam verfolgen, und man muss sich auf die Veränderungen vorbereiten.“